Johann Wilhelm Preyer (* 19. Juli 1803 in Rheydt; † 20. Februar 1889 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler.
Preyer genoss seine künstlerische Ausbildung seit 1822 in Düsseldorf. Längere Reisen führten ihn 1835 nach Holland, 1837 nach München, 1840 nach Venedig, Mailand und in die Schweiz, 1843 nach Tirol.
Die Familie Preyer – bestehend aus Gustav Preyer, Johann Wilhelm und Louise – wohnte von 1810 bis Mitte der 1830er in der Eschweiler Altstadt. Auch in der Städtischen Kunstsammlung befinden sich Bilder von ihnen.
Er hat ausschließlich das Stillleben bei sorgfältiger Detailbehandlung und miniaturenartiger Nachbildung der Gegenstände (meist Früchte und Blumen) kultiviert. Die meisten seiner Bilder befinden sich in Amerika, mehrere auch in der Berliner Nationalgalerie und in der Sammlung von Ravené in Berlin. Einige derselben, wie das Bockbierbild (Pinakothek zu München), sind durch Farbendruck vervielfältigt.
Preyers Tochter Emille malte ebenfalls gute Stillleben. Sein Sohn Paul malte Genrebilder und Porträte.
In Eschweiler-Mitte wurde 1955 nach ihm und seinen Famililenmitgliedern die “Preyerstraße” benannt.